Aluminiumprofile für Hersteller und Projekteinkauf
PV-Montageschiene aus Aluminium
Eine PV-Montageschiene aus Aluminium verbindet Modulklemmen mit der Unterkonstruktion. APW liefert Standard- und Sonderprofile nach vereinbarter Spezifikation. Für die Beschaffung zählen neben Außenmaßen auch Nutgeometrie, Verbinderkammer und Anschlussfläche. Senden Sie Querschnitt, Gegenstücke, Werkstoff, Oberfläche und Zuschnittliste für ein Angebot.
Anschlussmaße vorab prüfen
Nut und Kammer verlaufen durchgehend entlang der Muster.
Querschnitt und Verbindung gemeinsam festlegen
Klemmen, Schienenverbinder und Befestigungen gehören zur Prüfung. Zulässige Spannweiten sind system- und projektabhängig.[4]
Standard oder Sonderprofil
Innenkonturen, Wanddicken und Passflächen vollständig bemaßen.
Gegenstücke eindeutig benennen
Zeichnungen von Klemmen, Nutensteinen und Verbindern beilegen.
Lieferzustand definieren
Zuschnitt, Bohrungen, Bearbeitung und Oberflächenzustand getrennt aufführen.
Produktdaten zur PV-Montageschiene
- Profilkategorie
- PV-Montageschienen
- Produktfamilie
- Strangpressprofile für PV-Unterkonstruktionen
- Querschnitt
- Standard- und Sonderquerschnitte; Klemmnut, Verbinderkammer, Auflage und Fertiglänge nach Zeichnung
- Lieferspezifikation
- Anwendbare Produktnorm und Toleranzen in der Anfrage vereinbaren
Referenzquerschnitte für die Maßanfrage
Drei eigenständige K2-Produkte dienen als Maßreferenz, nicht als durchgehender Größenbereich oder Kompatibilitätszusage.[1–3]
| Veröffentlichter Referenzwert | K2 SingleRail 36 | K2 SingleRail 50 | K2 SingleRail 63 |
|---|---|---|---|
| Breite × Höhe (mm) | 39.4 × 36 | 39 × 50 | 47 × 63 |
| Länge des verlinkten Produkts (m) | 4.80 | 4.80 | 6.10 |
| Referenzlegierung und Zustand | EN AW-6063 T66 | EN AW-6063 T66 | EN AW-6063 T66 |
| Referenzoberfläche | Pressblank | Pressblank | Pressblank |
| Verbindung laut Hersteller | Seitliche Anbindung | Seitliche Anbindung | Seitliche Anbindung |
K2-Bezeichnungen kennzeichnen Quellen, keine APW-Modelle oder Originalteillieferung. Zulassungen, Lasttabellen und Zubehörfreigaben gelten ausschließlich für das bezeichnete Herstellersystem.
Welche Anschlussmaße braucht die Zeichnung?
A–G ordnen Außenmaße und funktionsbestimmende Innenkonturen zu.
- Gesamtbreite
- Bauraum, Einheiten und Zeichnungsstand angeben.
- Gesamthöhe
- Bezugsebene und Lage zur Unterkonstruktion festlegen.
- Nutöffnung
- Lichte Öffnung und Einführrichtung des Nutensteins prüfen.
- Innere Eingriffsbreite
- Innenbreite, Sitztiefe und Halteflächen nach Oberflächenbehandlung bemaßen.
- Verbinderkammer
- Innenradien, Verbinderzeichnung und gewünschte Passung angeben.
- Wanddicken
- Jede kritische Wand samt Messfläche kennzeichnen.
- Anschlussfläche
- Auflage, Schraubenweg und Bohrungsbezüge festlegen.
Zuschnittliste: Stückzahl in Nettometer umrechnen
Das Beispiel rechnet vorgegebene Fertiglängen, nicht den Schienenbedarf einer Modulbelegung.
- Fertiglängen beziehen sich auf vereinbarte Stirnflächen, nicht auf Lagerlängen.
- Modulbelegung, Auflager und Stöße benötigen eine separate Projektplanung.
| Zuschnittgruppe | Fertiglänge (mm) | Stückzahl | Nettofertiglänge (m) |
|---|---|---|---|
| A | 4200 | 100 | 420 |
| B | 2100 | 60 | 126 |
Summe: 160 Stück und 546 m netto. Sägeschnitt, Besäumen, Stangenlängen und nutzbare Reste gesondert berücksichtigen.
Nettolänge (m) = Σ [Fertiglänge (mm) × Stückzahl] ÷ 1000 A: 4200 × 100 ÷ 1000 = 420 m B: 2100 × 60 ÷ 1000 = 126 m Summe: 160 Stück; 546 m
Zuschnittliste übermittelnPassprobleme nachvollziehbar dokumentieren
Messwerte und Bilder liefern Anhaltspunkte, keine eindeutige Diagnose oder Bearbeitungsanweisung.
| Beobachtung | Mögliche Prüfpunkte | Benötigte Angaben |
|---|---|---|
| Nutenstein lässt sich nicht einsetzen | Öffnung, Sitz, Grat oder Einführrichtung | Maße, Nutensteinreferenz und Bilder der Einführposition. |
| Verbinder klemmt | Kammer, Innenradien, Verbinder oder Oberfläche | Istmaße, Zeichnungsstände und Stirnseitenfotos. |
| Schienen fluchten nicht | Passung, Stirnflächen oder Geradheit | Versatzstelle und Messung gegen gemeinsame Bezüge. |
| Modulklemme sitzt nicht | Klemmtyp, Orientierung oder Rahmenkontakt | Klemmenreferenz, Modulrahmenzeichnung und Kontaktbilder. |
| Bohrungen passen nicht | Koordinaten, Bezugswahl oder Einbaulage | Soll- und Istpositionen vom gleichen Bezug messen. |
Teile- und Chargenreferenzen beilegen; Korrekturen anhand freigegebener Zeichnungen abstimmen.
Querschnitt und Oberfläche
Ansichten des Schienenprofils



Die Bilder zeigen eine Profilform; maßgeblich ist die Auftragszeichnung.
Von der Anschlussprüfung zur Bestellspezifikation
Ergänzen Sie den festgelegten Querschnitt um den Lieferzustand.
- Klemmnut: Öffnung, Eingriff und Modulrahmenkontakt
- Stoß: Kammer, Verbinder und Passung nach Behandlung
- Auflager: Kontaktfläche, Bohrungen und Orientierung
- Werkstoff: Legierung, Zustand, Produktnorm und Nachweise
- Oberfläche: Behandlung, Erscheinungsbild und Endmaße
- Lieferung: Zuschnitt, Bearbeitung, Prüfung, Menge und Verpackung
Schienenanschlüsse auf Dach und Freifläche
Anschlussdetails und Projektanforderungen bestimmen die Profilauswahl.
- Schrägdach
Klemmen und Dachhaken abstimmen; Dachanschluss und Abdichtung separat planen.
- Flachdach
Schienenanbindung, Dachlasten, Sicherung und Befestigung im System prüfen.
- Freifläche mit fester Neigung
Tragwerk und Stöße zeichnerisch definieren; keine fremden Dach-Spannweitentabellen übertragen.
Profil und Zubehör getrennt beschaffen
Fertige Schienen oder weiterzubearbeitende Presslängen angeben. Klemmen, Verbinder und Halter separat aufführen. Prüfungen, Verpackung und Zielort ergänzen, damit Preis und Lieferbedingungen auf den tatsächlichen Auftrag bezogen sind.
Vorhandene Schiene anhand von Zeichnung oder Muster bestimmen
Ein Foto zeigt die Form, belegt aber weder Maße noch Austauschbarkeit.
Querschnitt und Revision
Außenmaße, Wände, Nut und Kammern mit Einheiten bemaßen.
Fertigteilangaben
Schnittbezüge, Stirnflächen und Bohrungen samt Messzustand festlegen.
Klemmen, Stöße und Auflager gemeinsam prüfen
Ähnliche Außenmaße begründen keine Systemkompatibilität.
Modulklemmen
Eingriff, Halteflächen und Rahmenkontakt nach Modulvorgaben prüfen.
Stöße und Bewegung
Passung, Wärmeausdehnung und Potentialausgleich getrennt definieren.[4–5]
Anschluss an Halter
Sitz und Orientierung prüfen; Drehmomente aus der gewählten Systemanleitung verwenden.
Spannweite und Kragarm
Projektstatik erforderlich; Profilhöhe allein ist keine Tragfähigkeitsangabe.[4]
Unterlagen für eine belastbare Angebotsanfrage
Offene Festlegungen sichtbar kennzeichnen, statt Passungen stillschweigend vorauszusetzen.
- Profilzeichnung
- Bemaßter Querschnitt, Einheiten, Zeichnungsnummer und Revision.
- Gegenstücke
- Klemmen, Nutensteine, Verbinder und Halter mit Referenzen.
- Fertigzustand
- Werkstoff, Norm, Oberfläche, Längen, Toleranzen und Enden.
- Bearbeitung und Prüfung
- Bohrbilder, Zerspanung, Werkstoffnachweise und Abnahmekriterien.
- Menge und Versand
- Stück je Länge, Verpackung, Zielort und Wunschtermin.
Die Lieferzeichnung ersetzt keine Projektstatik oder Auslegung von Bewegung und Potentialausgleich.
Schienenzeichnung und Mengen sendenWareneingangskriterien vor der Bestellung vereinbaren
Prüfumfang auf den tatsächlichen Lieferzustand abstimmen.
Maße und Passung
Nut, Kammer, Wände, Länge, Geradheit und gegebenenfalls Gegenstückprüfung vereinbaren.
Oberfläche und Enden
Aussehen, Gratgrenzen und Schutz im vereinbarten Zustand prüfen.
Material und Rückverfolgung
Legierungs-, Zustands- und Chargennachweise festlegen; Produktseiten ersetzen keine Zeugnisse.
Menge und Verpackung
Längen, Revisionen, Bundkennzeichnung und Transportschutz kontrollieren.
Quellen für Referenzmaße und Systemanforderungen
Herstellerspezifische Angaben behalten ihren ursprünglichen Geltungsbereich.
- [1] K2 SingleRail 36 — 200439339.4 × 36 mm; 4.80 m; EN AW-6063 T66; pressblank.
- [2] K2 SingleRail 50 — 200441439 × 50 mm; 4.80 m; EN AW-6063 T66; pressblank.
- [3] K2 SingleRail 63 — 200185147 × 63 mm; 6.10 m; EN AW-6063 T66; pressblank.
- [4] IronRidge XR SchienendokumentationQuerschnitte, Verbinder und projektabhängige Spannweiten der genannten IronRidge-Systeme.
- [5] Geltungsbereich UL 2703Prüfumfang für Befestigung und Erdung beziehungsweise Potentialausgleich, soweit anwendbar.
Fragen zum Einkauf von PV-Montageschienen
Ist eine Montageschiene ein Modulrahmen?
Nein. Die Schiene verbindet Klemmen und Unterkonstruktion; der Rahmen umschließt das Modullaminat.
Sind Sonderquerschnitte lieferbar?
APW liefert Standard- und Sonderausführungen nach Zeichnung. Referenzmaße begrenzen den Lieferumfang nicht.
Können vorhandene Nutensteine weiterverwendet werden?
Nur nach Prüfung von Nutöffnung, Eingriff, Einführrichtung und Klemmensitz. Gleiche Außenmaße reichen nicht aus.
Ist EN AW-6063 T66 immer vorgeschrieben?
Das ist der Werkstoff der K2-Beispiele. Der APW-Auftrag richtet sich nach der vereinbarten Zeichnung.[1–3]
Wie wird der Auflagerabstand bestimmt?
Durch Systemunterlagen und Projektstatik unter Berücksichtigung von Profil, Verbindungen und Lasten.[4]
Ist das Profil automatisch systemzertifiziert?
Nein. Falls UL 2703 relevant ist, den Umfang für System und Modulkombination prüfen. Aluminium oder Eloxal allein belegen keine Zulassung.[5]
Welche Angaben bestimmen das Angebot?
Zeichnung, Gegenstücke, Werkstoff, Oberfläche, Zuschnitt, Bearbeitung, Toleranzen, Prüfung, Mengen und Zielort.
Weitere PV-Aluminiumprofile
PV-Montageschiene aus Aluminium gezielt anfragen
Querschnitt, Gegenstücke und Zuschnittliste zusammenführen. APW erstellt auf dieser Grundlage ein Angebot für die angefragte Standard- oder Sonderausführung.
Aluminiumprofile ansehen